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Von SQLWindows nach Microsoft .NET
Die Produktivität der konfortablen 4-GL Entwicklungssprache, die Möglichkeit auf Datenbanken wie Oracle, MS SQLServer oder Sybase zuzugreifen ohne Änderung des Quellcodes und ohne irgendwelche Zusätze wie z.B. ODBC, und nicht zuletzt das hohe Maß an Stabilität und Zuverlässigkeit der Applikationen, machten die Programmiersprache SQLWindows zur guten Wahl.
Inzwischen ist der Team Developer in die Jahre gekommen, und es sind ganz unterschiedliche Gründe, die Gupta/Centura-Anwender heutzutage zunehmend dazu bewegen, über einen Wechsel der Entwicklungssprache nachzudenken:
  • Ist SQL-Windows eine zukunftssichere Programmiersprache?
  • Entspricht die Entwicklungsumgebung noch dem heutigen Leistungsstandard?
  • Ist die Anwendungsarchitektur noch zeitgemäß?
  • Sind Wartung und Weiterentwicklung gewährleistet?
  • Wie können Wartungs- und Support-Kosten verringert werden?
  • Sind ausreichend Entwickler mit Gupta-Know-How verfügbar?
Visual Studio und .NET bieten Entwicklungsteams ganz grundsätzlich neue Möglichkeiten und Chancen in der Softwareentwicklung. Zudem bietet das .NET-Framework eine sichere Basis für die Weiterentwicklung auf viele Jahre hinaus. Es gewährleistet die Unterstützung neuer Windows-Desktop oder -Server Versionen ebenso wie die Integration neuer Techniken und Softwarearchitekturen wie z.B. Webservices und SOA.
Die Gupta/Centura Welt war von je her sehr stark an die Microsoft Welt angelehnt. Schon aus diesem Grund bietet es sich an, bei einer Migration als neue Plattform .NET zu wählen. OPUS hat sich nach Jahren der Softwareentwicklung mit dem Gupta/Centura Team Developer parallel dazu schon sehr früh auf die Microsoft .NET Plattform und die Programmiersprache C# konzentriert. OPUS besitzt also auf beiden Plattformen sehr viel Erfahrung und technisches Know-How. Schließlich muss ein Übersetzer auch beide Sprachen beherrschen, um eine gute Arbeit abliefern zu können.
Migration
Übernehmen Sie nicht die Programmier-Sünden und –Fehler der Vergangenheit! Einen notwendigen Aufwand an Refactoring zur Verbesserung der Code-Qualität – abhängig vom Zustand der Applikation – sollten Sie spendieren.
Ferner sind SQL-Windows Anwendungen in der Regel als 2-Tier-Architektur aufgebaut. Man spricht hier auch von einer Client-Server-Architektur. Auf dem Server läuft eine Datenbankanwendung. Die Clients übernehmen die Logik und die Darstellung der Benutzerschnittstelle. In der modernen Software-Entwicklung stellt die 3-Schichten-Architektur ein Mindesmaß an Strukturierung dar. Dabei werden die Software-Module, welche für Präsentation, Anwendungslogik und persistente Speicherung von Daten zuständig sind, den einzelnen Schichten zugeordnet und gemäß der Schichteneinteilung voneinander entkoppelt.
Inwieweit bei der Migration eine Präsentationsschicht, die der Darstellung der Inhalte und der Entgegennahme von Benutzereingaben dient, entkoppelt wird, oder zum Beispiel die Möglichkeiten des .NET Framworks 3.0 hinsichtlich WPF (Windows Presentation Foundation) zum Einsatz kommen, muss im Einzelfall betrachtet werden.
Generell hat sich bei der Portierung von SQL-Windows-Applikationen fogender Ablauf bewährt:
  • Analyse
    Zunächst analysieren wir den Umfang der Anwendung, die Anzahl der Module, die Zahl der FormWindows und Reports und erfassen, ob Fremd-Bibliotheken eingesetzt wurden, und welche Abhängigkeiten oder sonstige Besonderheiten existieren. Dies ermöglicht die erste Abschätzung des Aufwands, des Zeitrahmens und der Kosten.
  • Projekt Setup
    An Hand der Ergebnisse aus der Analyse wird im zweiten Schritt das Projekt aufgesetzt und beplant. Der Zeitplan und die Vorgehensweise wird mit dem Kunden abgestimmt, ebenso wie die Struktur, die Module und die Komponenten der neuen Anwendung. Eventuelle Kundenanforderungen für funktionale Änderungen oder Erweiterungen werden besprochen und dokumentiert. Die einzelnen Arbeitspakete mit ihren Terminen und Ergebnissen werden detailliert geplant sowie das Projekt-Team definiert. Für die gesamte Projektplanung und Projektabwicklung verwenden wir unser webbasiertes Multiprojekt-Management-Tool KLUSA®.
  • Portierung
    Nun erfolgt die Portierung der Quellcodes. Dazu werden – je nach Größe der Applikation - ein oder mehrere VisualStudio Projekte aufgesetzt. Das Ergebnis der Portierung sind compilierter C# Quellcode und nach Crystal Reports konvertierte Reports. Alle Masken, Dialoge und Reports werden getestet und auf Korrektheit und fehlerfreien Ablauf überprüft.
  • Anwendertests
    Die portierte Applikation – nun in .NET und C# – wird im Umfeld des Kunden installiert und für ausgewählte Anwendern zum Testen bereitgestellt. Eventuell auftretende Fehler werden unmittelbar und zeitnah korrigiert.
  • Übergabe
    Nach erfolgreichem Abschluss der Anwendertests werden die VisualStudio Projekte mit den Quellcodes und allen Dokumente an den Kunden übergeben. Bei Bedarf werden die Software-Entwickler und Support-Mitarbeiter des Kunden in den Quellcolde und die VisualStudio Projekte eingewiesen. Dauer und Aufwand richten sich dabei nach der Komplexität der Anwendung. Nach der Übergabe ist das Projekt abgeschlossen.
Nach Abschluss des Projekts können Sie darüber hinausgehende Unterstützung oder Weiterentwicklung der Applikation durch den Abschluss eines Support-Vertrages erwerben.
Unser Team
Je nach Anforderung – z.B. Komplexität und Größe der Applikation, Anzahl der Reports uw. – stellen wir ein entsprechendes Team für Ihr Migrations-Projekt zusammen. Dabei greifen wir sowohl auf erfahrenen Mitarbeiter aus unserer Zentrale in München zurück, als auch auf hoch qualifizierte Software-Entwickler aus unserem Nearshore-Standort Sibiu in Rumänien und unserem Offshore-Standord Singapur.
Eine kosteneffiziente Teamarbeit in einem Migrations-Projekt könnte zum Beispiel folgendermaßen organisiert sein:
  • Projektleitung und ein Software-Architekt aus München
  • Programmierung und Codierung in Sibiu
  • Technische und funktionale Tests in Singapur
In dieser oder einer ähnlichen Zusammenstellung ist unsere Mannschaft ein eingespieltes und schlagkräftiges Team.
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